
Hier finden Sie die Chronik der innerhalb der Tafel „D-A-CH Salonwelten“ veranstalteten Tafelabende.
19. Januar 2026:
„Was Ihr wollt …“ – gemeinsam ein interessantes Salonjahr gestalten

Damit 2026 ebenfalls ein Jahr mit prächtigen deutschsprachigen Kulturerlebnissen wird, haben wir dieses Zusammensein ganz in den Fokus unserer zukünftigen Aktivitäten unserer kontinuierlich wachsenden Tafel gestellt. Das Treffen unter dem Motto „Was ihr wollt … – gemeinsam ein interessantes Salonjahr gestalten“ war ein voller Erfolg: Gemeinsam haben die Tafelmitglieder so viele interessante Themen für unsere Zusammenkünfte zusammengetragen, dass wir für den Rest des Jahres ein attraktives Programm für alle Freundinnen und Freunde deutschsprachiger Kultur und Konverstation anbieten können.
Foto: Christian Schneider
12. Dezember 2025:
Gemütliches Zusammensein mit Adventsumtrunk

Am 12. Dezember 2025 hat die Tafel „D-A-CH Salonwelten” ihre Mitglieder und Freunde zu einem gemütlichen Zusammensein mit Adventsumtrunk eingeladen.
In netter Runde konnten wir uns austauschen und haben uns eingestimmt – auf diesen schönen Abend, die Adventszeit und die weiteren Aktivitäten unserer noch jungen Tafel. Wie im letzten Jahr hat es auch an diesem Abend wieder leckeren Glühwein gegeben.
Foto von Eva Michálková auf Pixabay
17. November 2025:
Hanneke Teekens: Robert Seethaler „Ein ganzes Leben“ (aus der Reihe „Mein Lieblingsbuch“)

Hanneke Teekens, Mitglied in der Literaire Tafel, hat uns mit ebenso großem Sachverstand als auch mit literarischer Leidenschft ihr Lieblingsbuch „Ein ganzes Leben“ von Robert Seethaler vorgestellt. Das interessierte Publikum hatte das Buch größtenteils vorab gelesen und so konnte eine interessante Diskussion über Buch und Autor entstehen.
Inhalt des Buches:
Als Andreas Egger in das Tal kommt, in dem er sein Leben verbringen wird, ist er vier Jahre alt, ungefähr – so genau weiß das keiner. Er wächst zu einem gestandenen Hilfsknecht heran und schließt sich als junger Mann einem Arbeitstrupp an, der eine der ersten Bergbahnen baut und mit der Elektrizität auch das Licht und den Lärm in das Tal bringt. Dann kommt der Tag, an dem Egger zum ersten Mal vor Marie steht, der Liebe seines Lebens, die er jedoch wieder verlieren wird. Erst viele Jahre später, als Egger seinen letzten Weg antritt, ist sie noch einmal bei ihm. Und er, über den die Zeit längst hinweggegangen ist, blickt mit Staunen auf die Jahre, die hinter ihm liegen. Eine einfache und tief bewegende Geschichte.
Für alle Interessenten die Daten zum Buch:
Robert Seethaler: Ein ganzes Leben, 2016, 192 Seiten, Taschenbuch, Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, München, ISBN: 978-3-442-48291-7
Foto: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
20. Oktober 2025:
Christian Schneider „Deutschsprachige Kulturspuren in Den Haag”

Die Niederlande verbindet eine lange gemeinsame europäische Kulturgeschichte mit den deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aufgrund der Herausforderungen der Gegenwart wird es in der Zukunft immer wichtiger werden, die kulturellen Gemeinsamkeiten dieser Länder hervorzuheben und so auch den europäischen Gedanken zu stärken. Die kulturellen Beziehungen der Vergangenheit können hier eine wichtige Motivation sein für den verstärkten kulturellen und sprachlichen Austausch zwischen den Niederlanden und dem deutschen Sprachraum.
Christian Schneider von KulturNetz aan Zee erinnerte die Zuhörer mit den „Deutschsprachige Kulturspuren in Den Haag” an die deutschsprachigen Kulturschaffenden, die in den letzten beiden Jahrhunderten nach Den Haag gekommen sind und durch ihr Wirken ihre Spuren in der Stadt hinterlassen haben. Inzwischen sind fast 50 Namen dokumentiert: Künstler, Schriftsteller, Musiker, Wissenschaftler und Filmschaffende.
Foto: Princesse Schouwburg op de hoek van Prinssesegracht en het Korte Voorhout,collectie Haags Gemeentearchief (bewerking fotograaf Roel Wijnants)
22. September 2025:
Katharina Gruenberg „Das Oktoberfest – eine kulturell-historische Betrachtung”

Der Vortrag „Das Oktoberfest – eine kulturell-historische Betrachtung” von Khatarina Gruenberg war ein spannender Exkurs über das Oktoberfest, das größte Volksfest der Welt. Die Zuhörer erfuhren alles über die historischen Ursprünge, kulturelle Traditionen und die internationale Bedeutung dieses einzigartigen Festes, das seit 1810 Menschen aus aller Welt begeistert. Dem Vortrag mit vielen interessanten Fakten, lebendigen Geschichten und farbenfrohen Einblicke in die bayerische Festkultur folgte eine lebhafte Diskussion und das sehr gemütliche Dinner.
Foto: Bild von Anja auf Pixabay
24. Juni 2025:
Besuch der Ausstellungen „Ryan Gander X Edgar Degas – Pas de Deux” und „Khaled Dawwa -Voici mon cœur!” im Museum Beelden aan Zee

„D-A-CH Salonwelten” besuchte an diesem Nachmittag die aktuellen Ausstellungen „Ryan Gander X Edgar Degas – Pas de Deux” und „Khaled Dawwa -Voici mon cœur!“ im Museum Beelden aan Zee.
„Ryan Gander X Edgar Degas – Pas de Deux” ist eine Ausstellung, die das Werk des britischen bildenden Künstlers Ryan Gander (geb. 1976) und des französischen Malers und Bildhauers Edgar Degas (1834 – 1917) in einen Dialog bringt. Seit 2008 arbeitet Gander an einer konzeptionellen Serie, in der er Degas‘ weltberühmte Skulptur „Petite Danseuse de Quatorze Ans“ (1880-1881) neu interpretiert und in einen zeitgenössischen Kontext stellt.
Im Rahmen von 80 Jahren Befreiung präsentiert das Museum die Installation „Khaled Dawwa -Voici mon cœur!” des im Exil lebenden syrischen Künstlers Khaled Dawwa (Maysaf, Syrien, 1985). Dieses sechs Meter lange zeitgenössische Kriegsdenkmal aus der Sammlung des Mucem hat die Form einer zerstörten Fassadenmauer in einem von Gewalt geprägten Damaskus.
Foto: Christian Schneider
27. Mai 2025:
Peter Nollen „Trier – Nordeuropas älteste römische Stadt”

Mit Bildern und Fotos hat uns der erfahrene Stadtführer Peter Nollen in Geschichte und Geheimnisse über Trier eingeführt. Die Stadt war vor 2.000 Jahren vom ersten Kaiser des Römischen Reiches, Augustus, gegründet wurde und war die erste sowie zudem lange Zeit die größte römische Stadt in Nordeuropa.
Der Referent ging auch kurz auf das Christentum ein, das sich hier dank des ersten christlichen Kaisers Konstantin des Großen entwickelt hat.
Peter P. Nollen hat umfassend und spannend über Trier referiert und hat dabei auch reichhaltig einige Anekdoten aus seiner zehnjährigen Tätigkeit als Stadtführer in dieser außergewöhnlichen Stadt zum Besten gegeben.
Der Referent: Drs Peter P. Nollen, Stadtführer in Trier; Viator und Tripadvisor
Foto: Berthold Werner, Public domain, via Wikimedia Commons
22. April 2025:
Christian Schneider „Salonwelten – vom Theekränzchen in die Gegenwart”

Ursprünglich bezeichnet der Begriff Salon, der im 16. Jahrhundert im Französischen entstand, ein großes Zimmer, besser: einen Saal in einem großen Haus. Den „Salon“ als ungezwungenes Zusammentreffen von Menschen, die sich regelmäßig bei einer Gastgeberin einfanden, um für ein paar Stunden Konversation bei Tee, Punsch oder Champagner zu betreiben, gab es schon lange, bevor man ihn so nannte.
Christian Schneider hat in seinem Vortrag einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Salonkultur gegeben und am Beispiel des Berliner Salons der Rahel Varnhagen ihre Relevanz für die Bildungskultur im frühen 19. Jahrhundert dargestellt. Im zweiten Teil der Veranstaltung waren die Teilnehmer gefragt, sich ihre eigene Salonkultur innerhalb der Tafel „D-A-CH Salonwelten“ zu entwickeln.
Foto: Salonkultur, Abendgesellschaft um 1826, Kollektive Autorschaft, Uni Köln
Weitere Informationen
Wenn Sie als Mitglied der Nieuwe of Littéraire Sociëteit De Witte Interesse an den „D-A-CH Salonwelten“ haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail an das Sekretariat: info@dach-salonwelten.nl
Foto von Eva Michálková auf Pixabay